Zitieren mit dem Zotero Add-In in LibreOffice, Word oder Google Docs
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Texttranskription
Zitieren mit dem Zotero Add-In in LibreOffice, Word oder Google Docs
Mit dem Zotero Add-In für verschiedene Textverarbeitungsprogramme gelingt das direkte und indirekte Zitieren von Quellen ganz leicht in der eigenen Arbeit. Nachdem Sie sich in Zotero mit verschiedenen Zitierstilen vertraut gemacht haben und den passenden Stil für Ihre Arbeit gefunden haben, können Sie mit dem Add-In Zitate und Quellenbelege in Ihre eigene Arbeit einbinden. Damit das Add-In funktioniert, muss Zotero im Hintergrund geöffnet sein.
Ich benutze das Textverarbeitungsprogramm Libre Office. Hier findet man in der oberen Menüzeile verschiedene Funktionen, die zum Zotero Add-In gehören. In Word gibt es einen Zotero-Tab, über den Sie die verschiedenen Funktionen des Zotero Add-Ins aufrufen können.
Sollten diese Funktionen in Ihrem Textverarbeitungsprogramm fehlen, installieren Sie das Zotero Add-In nachträglich in Zotero über „Einstellungen“, „Zitieren“, „Textverarbeitungsprogramme“. Hier werden Ihnen in der Regel die passenden Add-Ins für die auf Ihrem Rechner vorhandenen Textverarbeitungsprogramme angezeigt und Sie sehen, ob das jeweilige Add-In installiert ist oder nicht. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man die Installation an dieser Stelle mit einem Klick ganz einfach nachholen.
Wörtliche / direkte Zitate
Zurück zu Libre Office. Ich möchte nun eine Passage aus einer Quelle, die ich als Eintrag in Zotero angelegt habe, wörtlich zitieren. Ich setze den Cursor an die gewünschte Stelle, an der ich das wörtliche Zitat einfügen möchte und gehe auf die Funktion „Add Note“. Nun muss ich einen Zitierstil aus der Liste im Stilmanager auswählen, die ich zuvor mit passenden Stilen angereichert habe. Ich wähle den Stil „Politische Vierteljahresschrift“. Das Zotero-Referenzfeld öffnet sich. Legen Sie das Feld am besten so, dass es über Ihrem Dokument schwebt. Wählen Sie die gewünschte Notiz aus, zum Beispiel anhand markanter Formulierungen, in meinem Fall „Energiekultur“. Drücken Sie dann die Enter-Taste und nochmals Enter und die Textpassage wird in Anführungszeichen in das Dokument eingefügt, mit Quellennachweis und Seitenzahl entsprechend des gewählten Zitationsstils. Die Überschrift können Sie gegebenenfalls löschen.
Bildzitate
Verfahren Sie genauso mit Bildzitaten. Setzen Sie den Cursor an die Stelle im Dokument, an der die Abbildung erscheinen soll. Gehen Sie auf „Add Note“ und wählen Sie im Referenzfeld die Notiz aus, die die Abbildung enthält. Die Abbildung wird in das Dokument eingefügt, der Quellennachweis erscheint unter der Abbildung. Vergessen Sie nicht, eine Abbildungsbeschriftung hinzuzufügen.
Sinngemäße / indirekte Zitate
Auch sinngemäß übernommene Inhalte und Informationen, die Sie in eigenen Worten wiedergeben, müssen mit Quellenangaben belegt werden. Dies nennt man indirektes Zitieren oder auch Paraphrasieren. Benutzen Sie dazu die Funktion „Add / Edit Citation“ und wählen die Quelle, aus der Sie die entsprechenden Informationen sinngemäß übernommen haben. Dazu können Sie im Referenzfeld den Autor oder den Titel der Quelle eingeben, die Sie zitieren wollen, in meinem Fall „Alternative Energietechnik“ von Unger. Beim indirekten Zitieren ist Folgendes zu beachten: indirekte Zitate werden in deutschen Zitierweisen üblicher Weise mit „vgl.“ eingeleitet, was für „vergleiche“ steht. Tragen Sie die Seitenzahl ein und tragen Sie in das Feld Präfix „vgl. Leerzeichen“ ein. Hier kommt es auf den gewählten Zitierstil an, beziehungsweise auf das gewählte Zitiersystem. Wenn Sie sich für einen Stil entschieden haben, der Kurznachweise im Fließtext setzt, wird vgl. kleingeschrieben. Verwenden Sie jedoch einen Zitierstil, der Fußnoten setzt, schreiben Sie Vgl. groß, da es am Anfang der Fußnote steht und jede Fußnote als eigenständiger Satz aufgefasst wird. Drücken Sie dann wieder zwei Mal die Enter-Taste und der Kurznachweis wird erstellt. Der Punkt am Ende des sinngemäßen Zitats gehört übrigens hinter die Klammer vom Kurznachweis.
Wollen Sie auch beim Zitieren in Ihrem Dokument den Überblick über Ihre Zotero-Einträge behalten, können Sie die Klassische Ansicht wählen. Klicken Sie auf den Pfeil „Zitationsoptionen anzeigen“ neben dem Zotero-Z im Referenzfeld. Dann öffnet sich die „klassische Ansicht“. Hier sehen Sie die Ordnerstruktur Ihrer Bibliothek und können erkennen, welche Quelle Sie welchem Kapitel Ihrer Arbeit zugeordnet haben.
Klicken Sie den gewünschten Eintrag an, tragen Sie ebenfalls die Seiten und ggf. das Präfix ein und gehen Sie auf „ok“.
Mehrere Quellen in einem Beleg angeben
Sie können auch mehrere Quellen in einem Beleg angeben, zum Beispiel, wenn Sie ein Argument mit mehreren Autoritäten belegen wollen. Ich zitiere beispielsweise Geitmann und schreibe dann den Satz: „Dieser Auffassung schließen sich auch Drillisch und Almasri an.“ Nun wird es notwendig, dass ich deren beiden Werke auch noch zitiere, beziehungsweis belege und zwar in einem Quellenbeleg. Nutzen Sie wieder die Funktion „Add / Edit Citation“ und suchen Sie die erste Quelle, auf die Sie sich beziehen, in meinem Fall Drillisch. Drücken Sie dann die Enter-Taste. Vergessen Sie nicht, bei diesem indirekten Zitat, ein „vgl.“ als Präfix einzufügen. Nachdem Sie den ersten Quellenbeleg im Referenzfeld erstellt haben, machen Sie einfach ein Leerzeichen im Referenzfeld. Dann können Sie die nächste Quelle auswählen, auf die Sie sich beziehen, in meinem Fall Almasri. Ein Präfix „vgl.“ brauchen Sie vor der zweiten Quelle nicht, denn Ihr Beleg ist schon bei der ersten Quelle mit vgl. eingeleitet worden. Drücken Sie dann wieder zwei Mal die Enter-Taste. Beide Quellen sind mit einem Semikolon voneinander getrennt und damit wird deutlich, dass es sich um zwei verschiedene Quellen in einem Beleg handelt, die Gleiches oder Ähnliches aussagen.
Literaturverzeichnis erstellen
Für sämtliche genutzten Quellen müssen Sie am Ende Ihrer Arbeit ein Literaturverzeichnis erstellen. Die Funktion „Add/Edit-Bibliography“ erstellt ein Literaturverzeichnis für alle in ihrem Dokument genutzten Quellen. In das Literaturverzeichnis werden nur die Quellen aufgenommen, auf die auch tatsächlich in der Arbeit Bezug genommen wird. Der Aufbau und die typographische Gestaltung der Einträge im Literaturverzeichnis richten sich nach dem gewählten Zitationsstil.
Zitationsstil im Dokument wechseln
Bevor Sie anfangen, Belege für direkt oder indirekt zitierte Quellen in Ihrer Arbeit zu setzen, sollten Sie sich für einen geeigneten Zitationsstil entscheiden. Gegebenenfalls kann man den Zitationsstil aber auch noch wechseln, nachdem man schon die ersten Belege mit dem Zotero-Add-In erstellt hat. Dazu gehen sie auf „Set Document Preferences“. Sie gelangen dann zur Zitierstil-Auswahl im Stil-Manager. Über „Stile verwalten“ gelangen Sie bei Bedarf auch zu der Funktion „Zusätzliche Stile erhalten“ und können nach passenden Zitierstilen suchen. Ich schließe dieses Fenster jedoch wieder. Empfehlenswerter ist es, wie erwähnt, die Zitierstilauswahl schon vor dem Schreiben des eigentlichen Dokuments zu erledigen. Wählen Sie den gewünschten Zitierstil aus. Ich wähle „Chicago Manual of Style 17th edition (note, with ibid.)“ und „ok“. Nun wird erkennbar, dass die zuvor gesetzten Quellenbelege größtenteils in Fußnoten umgewandelt wurden. Sowohl die Kurznachweise zur Quelle, als auch die Vollbelege zur Quelle im Literaturverzeichnis werden an den neuen Stil angepasst. Bei dem von mir gewählten Fußnotenstil sieht man nun, dass beim Bezugnehmen auf dieselbe Quelle hintereinander die Abkürzung „ebd.“ in der zweiten Fußnote steht. Andere notwendige Änderungen beim Wechsel des Zitiersystems sind hingegen nicht vorgenommen worden. Wir erinnern uns an das Präfix „vgl.“, das man bei Stilen mit Fußnoten großschreibt. Ich habe es jedoch entsprechend des vorherigen Zitierstils mit Kurznachweisen im Fließtext klein geschrieben. Ich müsste nun die Schreibweise in allen Fußnoten per Hand korrigieren. Schauen wir uns nun noch den Wechsel zu einem numerischen Stil an. Ich wähle dazu den Stil „IEEE“. Ganz konsistent ist die Umwandlung nicht. Es sind zwar die Fußnoten in Referenznoten umgewandelt worden, das Literaturverzeichnis ist jedoch nicht entsprechend des numerischen Stils nach Nummern sortiert, sondern weiterhin alphabetisch. Der Wechsel zwischen zwei Zitiersystemen konnte nicht vollständig umgesetzt werden. Daher empfiehlt es sich, einen geeigneten Zitierstil zu suchen, bevor man sein Dokument schreibt.
Sollten die Änderungen, die Sie über „Set Document Preferences“ vorgenommen haben, einmal nicht automatisch umgesetzt werden, stoßen Sie die Änerungen manuell über die Funktion „Refresh“ an.
Abschließende Formatierung der Arbeit
Die Belege, die Zotero erstellt, sind dynamische Felder, deren Inhalte und Formatierungen sich ändern können, sowohl das Literaturverzeichnis als auch die Kurznachweise zu den Quellen. Das heißt, die Inhalte und Formatierungen dieser dynamischen Felder können sich ändern, zum Beispiel wenn neue Quellen hinzukommen.
Wenn Sie Ihr Dokument abschließend formatieren und in eine Abgabefertige Fassung bringen wollen, empfiehlt es sich zum Abschluss, diese dynamischen Felder in normalen Text umzuwandeln. Damit verhindern Sie versehentliche, ungewollte Änderungen in Ihren Quellenbelegen. Gehen Sie dazu auf „Unlink Citations“. Dann sind alle Zotero-Felder verschwunden und in ganz normalen Text umgewandelt. Sie können dann allerdings auch keine weiteren Quellen hinzufügen. Das Literaturverzeichnis ist nun statisch.
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