Thomas Ahbe: Die Konstruktion der Ostdeutschen und der DDR und deren Bedeutung für das Selbstverständnis des vereinigten Deutschland
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Was macht heute Ostdeutsche zu Ostdeutschen? Einerseits ist es die Sozialisation, insbesondere die gesellschaftsbezogenen Werte. Sie unterscheiden sich von denen in den Altländern und werden zum Teil auch an die nächste Generation weitergeben. Andererseits sind es die Erfahrungen, die die so geprägten Ostdeutschen in der vereinigten Bundesrepublik und in Interaktion mit den Westdeutschen machten und machen. Sie führen zu den bekannten Selbst- und Fremd-Identifikationen als Ostdeutsche oder Ostdeutscher. Diese können in der Ich-Du-Kommunikation in der WG oder beim Studium noch nachjustiert und präzisiert werden. Doch in den dominierenden Diskursen der Medien, der Politik und der (politischen) Bildung scheint die Konstruktion der Ostdeutschen und der DDR bereits recht schematisch und wie in Stein gemeißelt zu sein.
25 Jahre – so lang, wie die Studierenden von heute auf der Welt sind – währt nun die Interaktion von Westdeutschen und Ostdeutschen in einem Land. Der Vortrag lässt sie Revue passieren. Er beschreibt zunächst den Zusammenprall kultureller Routinen im (Arbeits-)Alltag zum Anfang der 1990er Jahre und zeigt darüber hinaus, in welchen Bereichen sich ostdeutsche Praktiken und Wertvorstellungen den westdeutschen anglichen und wo diese bestehen blieben. Zudem rekapituliert er den damit verbundenen Wandel der Stereotype – von den "Brüdern und Schwestern aus dem Osten" über den "durch die Diktatur deformierten, defizitären Ossi" bis hin zu aktuellen Sichtweisen. Die größte Rolle bei der Verbreitung dieser Stereotype spielen Medien-Diskurse. Der Vortrag zeigt, welches Bild von der DDR und den Ostdeutschen die verschiedenen Medien konstruieren. Die "Ostidentität" ist dort kaum präsent. Doch wo ist sie dann? In seinem letzten Teil stellt der Vortrag ein Modell ostdeutscher Erzählgemeinschaften vor und vergleicht ostdeutsche und westdeutsche Sichtweisen auf die DDR.
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