Torben Heinemann: Mobilitätsstrategie 2030 der Stadt Leipzig
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Leipzig zählt aktuell zu einer der dynamischsten und am stärksten wachsenden Großstädte Deutschlands. Bis 2030 könnte Leipzig demnach die Zahl von 722.000 Einwohnern erreichen. Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen gilt es sich der Frage zu stellen, was ein lebenswertes Leipzig ausmacht und wie Mobilität in Zukunft aussehen kann. Die Vision für Leipzig folgt dabei fünf grundlegenden Prämissen. Mobilität soll sicher, zuverlässig, sauber, bezahlbar und eine Teilhabemöglichkeit für alle Bevölkerungsgruppen sein. Es soll sichergestellt sein, dass die Mobilitätsansprüche der Leipzigerinnen und Leipziger sowie der Wirtschaftsunternehmen unserer Stadt berücksichtigt werden und auch zukünftig garantiert sind. Die Bewegung in der Stadt soll innovativ, intelligent, vernetzt sowie intuitiv sein und ein gesundes Leben fördern. Mobilität soll einfach und zu jedem Zeitpunkt mit dem passenden Verkehrsmittel möglich sein und damit die Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen ermöglichen.
Die Diskussion zur Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen. Auch der Öffentlichkeit soll die Möglichkeit gegeben werden, sich zur Mobilitätsstrategie 2030 zu informieren und einzubringen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Öffentlichkeitsbeteiligung zu den Mobilitätsszenarien wird das für Leipzig passende Szenario abgeleitet, sodass die darauf aufbauende Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig dem Stadtrat vorgelegt und von ihm beschlossen werden kann.
Das in den vergangenen Jahren durchweg positive Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum Leipzigs ist nicht zuletzt Ausdruck der hohen Anziehungskraft, die die Stadt insbesondere für jüngere Menschen und Unternehmen ausübt. Der positive Wanderungssaldo, die Steigerung der Geburtenrate, die Erweiterung vorhandener Unternehmensstandorte sowie auch die Ansiedlung neuer Unternehmen haben dazu beigetragen, dass Leipzig mittlerweile zu einer der dynamischsten und prozentual am stärksten wachsenden Großstädte Deutschlands zählt. Doch so wie die Stadt selbst vollziehen auch die Mobilität und der Verkehr in der Stadt einen stetigen Prozess der Veränderung.
Insbesondere vor dem Hintergrund des prognostizierten weiteren Bevölkerungswachstums und der erwarteten anhaltenden wirtschaftlichen Dynamik verlangt auch die städtische Mobilität angepasste Lösungen für die Anforderungen von morgen. Dabei gilt es, eine Vielzahl von Belangen zu berücksichtigen, untereinander abzuwägen und miteinander zu vereinen.
Die Stadt hat sich darum der Frage angenommen, wie sich die Mobilität insgesamt in Leipzig zukünftig gestalten lässt, um ein lebenswertes Leipzig in Bewegung zu erhalten und weiterzuentwickeln. Beachtet werden müssen dabei die gegenseitigen Abhängigkeiten der Verkehrsarten im Gesamtverkehrssystem, der 2015 verabschiedete Stadtentwicklungsplan Verkehr und öffentlicher Raum (STEP VöR) sowie die aktualisierten Bevölkerungsprognosen.
Die "Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig" soll sicherstellen, dass die Mobilitätsansprüche der Leipzigerinnen und Leipziger sowie der Wirtschaftsunternehmen unserer Stadt berücksichtigt und auch zukünftig garantiert werden. Die dazu vorzuhaltenden Verkehrssysteme sollen funktionsgerecht, sozialverträglich und umweltgerecht sein und umfassen Verkehrsanlagen für den öffentlichen Personennahverkehr, für Kraftfahrzeuge und für den Fuß- und Radverkehr gleichermaßen.
Die „Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig“ soll dabei in Umsetzung des Stadtentwicklungsplans Verkehr und öffentlicher Raum und in Konkretisierung des Fachkonzeptes Nachhaltige Mobilität im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) "Leipzig 2030" die Richtung der städtischen Verkehrspolitik der nächsten Jahre anzeigen. Dafür wurden in einem umfangreichen Szenarienprozess die wichtigsten Meilensteine gesetzt. Prognosen wurden abgeglichen und verschiedene Modelle durchgerechnet.
Die Szenarien, die auf Grundlage der Ziele des Stadtentwicklungsplans Verkehr und öffentlicher Raum erstellt wurden, geben einen Überblick über die Möglichkeiten und Kosten einer urbanen Mobilität in Leipzig im nächsten Jahrzehnt. Im Frühjahr 2018 soll der Stadtrat über ein Vorzugsszenario entscheiden, welches die Grundlage der Maßnahmenplanung der Folgejahre und auch der Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Leipzig werden soll.
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