Andreas Hartmann: Digitalisierung und Ethik – In fünf Schritten zur Dystopie

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„Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Sie betrifft uns alle – und sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in jedem Lebensbereich. Die digitale Transformation eröffnet dabei große Chancen für mehr Lebensqualität, revolutionäre Geschäftsmodelle und effizienteres Wirtschaften“ (Quelle: BMWi). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zeichnet eine allzu optimistische Zukunft. Dabei ist längst nicht klar, wo die Schattenseiten des Wandels überall liegen. Unternehmen stellen in hektischem Aktivismus ihre Technologien um - nur damit sie nicht abgehängt werden. Jede neue Entwicklung wird ohne zu hinterfragen einfach installiert. Auf die Sicherheit oder das Wohl einzelner Menschen wird zu oft erst dann geachtet, wenn die Katastrophe bereits eingetreten ist. Ganz offensichtlich verlieren selbst unsere besten Informatiker den Überblick. Als neueste Lösung soll jetzt künstliche Intelligenz diese Aufgabe übernehmen – Automated Infrastructure as Code ist eines der neuen Schlagwörter.

Wollen wir die Kontrolle wirklich in dieser Weise abgeben? Ohne Diskussion? Bereiten wir so nicht exakt den Weg für Dystopien, wie sie von zahlreichen Autoren fiktiv beschrieben werden? Sehen wir uns an einem Beispiel an, wie nahe wir bereits an einer solchen Zukunft angekommen sind. Lernen wir, wann es Zeit ist über Ethik zu sprechen.